Welche Wirkung hat Elektrosmog auf unseren Organismus?

Die in diesem Abschnitt zusammengetragenen neusten wissenschaftlichen Ergebnisse und Untersuchungen sind hauptsächlich von der sehr guten Internetseite:
www.risiko-elektrosmog.de, die ich jedem nur empfehlen kann, gelegentlich zu besuchen.

Seit etwas 20 Jahren gibt es – und das in zunehmenden Maße – Menschen, die sich durch elektromagnetischen Felder und Wellen gesundheitlich beeinträchtigt fühlen. Elektrosmog ist erst in jüngster Zeit als eine neue gefährliche Gesundheits- und Umweltbelastung erkannt worden, der wir alle ständig ausgesetzt sind. Vor allem das Gehirn- und Nervensystem, das für die Steuerung aller Körperfunktion nur mit elektromagnetischen Strömen und Signalen von unvorstellbar geringer Intensität arbeitet, gerät durch die millionenfach stärkere elektromagnetische Strahlung im Nahbereich vieler Elektrogeräte und Stromleitungen sowie durch die flächendeckende Mobilfunk-Kommunikation in eine Stresssituation, die zu allgemeinen Funktionsstörungen führen kann.

Umfangreiche Untersuchungen der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung (IGEF) haben erwiesen, dass unerklärliche nervöse Beschwerden, chronische Müdigkeit, Antriebsschwäche, Allergien, Kopfschmerzen, Angstzustände, schlechter Schlaf und Herzkreislauf Probleme sehr oft auf Elektrosmog zurückzuführen sind. Der gesunde Organismus besitzt eine Reihe von Steuer- und Regulationsmechanismen, die in der Lage sind, Störungen auf Zellebene zu kompensieren und das Entstehen einer Krankheit zu verhindern.

Es ist aber durchaus plausibel, wenn auch wissenschaftlich noch ungenügend nachgewiesen, dass Menschen, deren Regulationsmechanismen durch Krankheit, Alter oder eine Vielzahl von Umweltbelastungen bereits geschwächt sind, auf zusätzliche Störungen empfindlicher reagieren als gesunde Menschen. Eine solche zusätzliche Störung können elektrische und magnetische Felderdarstellen, die, wie es manche Wissenschaftler ausdrücken, ein chronisches Stress-Reiz-Milieu verursachen.

Es zeigten sich zunächst "Streßsypmtome" wie Schafstörungen, ständige Müdigkeit, Kopfschmerzen, Antriebsarmut, Nervosität, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, innere Unruhe und Verspannungen. Bei längerer Belastung werden individuelle Schwächen deutlich, wie erhöhter Blutdruck, Sehstörungen, Herzrhythmusstörungen, Ohrengeräusche (Tinnitus), Atembeschwerden, ständig wechselnder Gesundheitszustand, Verhaltensveränderung, Denkblockaden, Schwindelgefühle, innere Erregung, das Gefühl "unter Spannung zu stehen", Ohrenpfeifen, Hörsturz, Hormonstörungen, Depressivität, Gereiztheit und andere Beschwerden.

Aber auch chemische und zelluläre Auswirkungen können sich einstellen:
Erhöhung der Blutfette trotzvernünftiger Ernährung, Herzinfarkt, Knochenmarkschwäche mit Rückgang der Zahl weißer Blutkörperchen und Krebsentwickelung sind nur einige Beispiele einer langen Reihe.

William Ross Adey, einer der leitenden Forscher am Medical Centre in Loma-Linda im US-Bundesstaat Kalifornien, glaubt, dass "es keine bloßen Spekulationen sind, dass biomolekulare Systeme auch auf sehr schwache elektromagnetische Felder reagieren" und dass Erwärmung "keinesfalls die Basis für diese Beeinflussung ist".

Nach Adey könnte die elektromagnetische Wirkung mit Veränderung im Enzymhaushalt von Zellen erklärt werden, die das Zellwachstum beeinflussen. Bei gleichzeitigem Einwirken bestimmter Chemikalien können sich die Effekte sogar verstärken.

Nach William Ross Adey haben elektromagnetische Felder auf den Menschen fünf Wirkungen, und zwar Beeinflussung:

des Immunsystems (z.B. die Aktivität von T-Lymphozyten, eine Sorte weißer Blutköperchen);

der fötalen Entwickelung während einer Schwangerschaft;

von Rezeptoren an Zellmembranen;

des Zellwachstums und dessen Regulierung sowie

gegenseitige Beeinflussung von Gehirnfunktionen und Hormonproduktionen, besonders in der Zirbeldrüse.